Hochbeete haben viele Vorteile. Sie schonen Ihren Rücken bei der Gartenarbeit durch eine angenehme bzw. angepasste Arbeitshöhe und sind deshalb ideal für Menschen mit Rückenproblemen und Senioren. Ohne Bücken können Sie bequem Ihre Gartenarbeiten verrichten. Gemüse, Kräuter u.a. finden in einem Hochbeet optimale Wachstumsbedingungen, da durch die Verrottung von Gartenabfällen Wärme entsteht und so das Wachstum beschleunigt und die Erntesaison verlängert wird. Es gibt verschiedene Ausführungen von Hochbeeten, so dass Sie sicher das passende für sich finden: Aus Holzbohlen oder gemauert sind Hochbeete rasch selbst gebaut und preiswert; hochwertige Modelle gibt es aus massivem Holz oder rostfreiem Edelstahl und daher sehr lange haltbar; günstigere aus Kunststoff-Bausteinen oder ganz neu, aus Kokosfasern. Für Rollstuhlfahrer gibt es speziell unterfahrbare Hochbeete. Wann und wie legen Sie ein Hochbeet an? Ideal ist der Herbst, da Sie dann die meisten Gartenabfälle für Ihr Hochbeet nutzen können. Als unterste Schicht nehmen Sie dünne Äste, gehäckselten Baum- und Strauchschnitt; darüber kommt Laub vermischt mit Grasschnitt; Erntereste und Küchenabfälle bilden die mittlere Schicht; dann eine Lage halbverrotteten Kompost. Darüber geben Sie reifen Kompost und als Abschluss gute Garten- oder torffreie Blumenerde. Egal, welchen Rahmen Sie für Ihr Hochbeet wählen, der Aufbau darin bleibt immer gleich und jede Schicht sollte mindestens 20 cm dick sein. Wichtig ist, dass Sie das Hochbeet in jedem Frühjahr mit Erde und Kompost auffüllen. Durch den Kompost und die Verrottung der Gartenabfälle brauchen Sie keine zusätzlichen Düngegaben. Um das Eindringen von großen und kleinen Nagern zu verhindern, können Sie ein Metallgitter als Grundschicht einbauen. |