Das eigene geliebte Fleckchen Grün soll inspirieren und der Erholung dienen. Viele Elemente können gestalterisch eingesetzt werden, um diesen Effekt zu erzielen. Prägend ist vor allem das Element Wasser, das in vielen Gartenkulturen integriert wird. Die bekannteste Form, vor allem in japanischen Gärten, ist der Einsatz von Quellsteinen. Die sprudelnden Quellen erzeugen durch die Bewegung des Wassers ein leises Plätschern, das eine entspannende Wirkung hat. Das fließende Geräusch erweckt den Eindruck, als würde ein kleiner Bach mitten durch den Garten fließen. An einem kleinen Teich oder inmitten üppiger Gehölze platziert, sind Quellsteine ein reizvolles Accessoire bei der Gartengestaltung. Auch auf das Gartenklima wirkt sich ein solcher Brunnen positiv aus. In der Luft befindliche Pollen werden gebunden und die Luftfeuchtigkeit in diesem Areal erhöht. Die mit einem überschaubarem Arbeits- und Kostenaufwand zu installierenden Steine sind als runde oder eckige Quellsteine in verschiedenen Materialien erhältlich. Besonders beliebt sind dabei Findlinge und Natursteine neben Granit, Marmor oder Sandstein. Je nach Art des Gartens und Material bereits verlegter Steine sollte sich der Brunnen in den gewünschten Stil einpassen, um die Harmonie des Gartens zu unterstreichen. In einem mediterranen angelegten Garten kommt der helle Sandstein sehr gut zur Geltung, während in einem eher streng konzipierten Garten polierter Basalt besser passt. Quellsteine aus Schiefer können als Kaskade übereinander gestapelt eingesetzt werden, so dass der Wasserfluss mehrfach gebrochen und eine Trinkgelegenheit für die Vögel im Garten geschaffen wird. Robuste Quellsteine aus Granit oder Marmor erhalten am Besten einen Ehrenplatz im Garten, der die Steine optimal hervorhebt. |